Ersetze Sätze wie „Ich kann das nicht“ durch „Ich kann das noch nicht, aber ich probiere folgenden nächsten Schritt“. Lass Lernende kurz laut denken: Hindernis benennen, Plan formulieren, Zeitrahmen setzen. Diese Sprache lädt zum Üben ein und entgiftet den Moment des Scheiterns.
Wähle ein verbreitetes Missverständnis anonym aus, erkläre, warum es plausibel klingt, und zeige den Korrekturweg in klaren, kleinen Schritten. Die Klasse applaudiert dem Lernmut, nicht der Perfektion. So entsteht Sicherheit, Neues auszuprobieren, obwohl die Lösung zunächst wackelig oder unvollständig wirkt.